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Der blaue Draht, oder doch eher der rote? Roboter der Systemtechnik-Studierenden an der NTB entschärfen unter den wachsamen Augen des gespannten Publikums eine Mini-Bombe.

Präsentation NTB-Systemtechnik-Projekt 2015/2016 an der NTB Buchs: Spannende Ingenieurausbildung

29. Juni 2016 | 13:15 Autor: NTB Buchs Österreich, Schweiz

Buchs (CH) Jedes Jahr stellen sich die angehenden Ingenieure und Ingenieurinnen des NTB Bachelorstudiums Systemtechnik im ersten Jahr einer ebenso originellen wie anspruchsvollen Aufgabe. Ziel ist es, Roboter zu bauen, welche jeweils zusammen eine anspruchsvolle Aufgabe lösen. Das Ergebnis ihrer Arbeiten wurden in der bzb Buchs präsentiert. 

Kommunikation wird in diesem Projekt gross geschrieben: nicht nur innerhalb der Teams an den Studienstandorten Buchs, St. Gallen und Chur, sondern auch bei den Robotern. Diese sind nicht etwa ferngesteuert, sondern kommunizieren tatsächlich miteinander, z.B. mittels Bluetooth. Vor zwei Jahren lautete der Projekttitel „Roboter-Restaurant“, letztes Jahr war ein „Ausbruch aus Alcatraz“ angesagt. Noch etwas krimineller, inspiriert vom legendären Bond-Film „Goldfinger“, mussten die Studierenden dieses Jahr eine kleine (fiktive) Atombombe entschärfen.

Einar Nielsen, Dozent für Robotik und Leiter des Projekts Systemtechnik betont: „Das Thema des Systemtechnikprojektes wurde bereits vor einem Jahr festgelegt, also lange vor den tragischen Terroranschlägen der letzten Zeit. Im Projekt zeigen die angehenden Ingenieure und Ingenieurinnen, wie sie mit Technik die Welt von morgen noch ein bisschen praktischer, sicherer, besser machen können. Sie nutzen dazu ihre Kreativität, Engagement und wachsendes, praxisnahes Knowhow. Im Projekt lernen sie das NTB Ausbildungskonzept, die „Philosophie“ des interdisziplinären Systemtechnik-Studiums hautnah kennen. Sie konstruieren und programmieren Roboter und verwenden dabei ausschliesslich Techniken und Komponenten, wie sie auch in der Industrie gängig sind. Komplexe Projekte und Prozesse beherrschen ist eine Schlüsselkompetenz für ihren späteren Erfolg in der Industrie.“

Anspruchsvolle Aufgabe gelöst
Nach kurzer Begrüssung durch René Canal, Leiter bzb-Berufsmaturität, Lothar Ritter, Rektor NTB und Einar Nielsen, Modulleiter Systemtechnikprojekt NTB war es soweit: Die Roboter oder vielmehr die 11 Teams (fünf davon mit Studierenden aus Liechtenstein) hatten 3 Minuten Zeit zu zeigen, was sie in dem ersten Jahr Ingenieurstudium gelernt hatten. Die Vielseitigkeit des Studiums manifestierte sich dabei nicht nur in technisch kreativen Lösungsansätzen, auch in Sachen Präsentationstechnik konnten einige Teams ganz schön auftrumpfen. Sie wussten das Publikum durch Integration von musikalischen Einlagen, kurzweiligen Videos und Stunts  zu begeistern. Zum Schluss: Happy End bei fast allen Vorführungen! Die Besucher und Besucherinnen konnten beim Abschlussapéro in Buchs die verschiedenen Lösungsansätze bzw. Roboter nochmals in Ruhe anschauen und sich mit den Studierenden austauschen.

  • Teamwork wird im Systemtechnik-Projekt gross geschrieben, gilt es doch, mit Elementen aus Mechanik, Elektronik und Informatik Roboter zu entwickeln, welche die anspruchsvolle Aufgabe lösen können.
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